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Unsere wunderschöne Namibia Mietwagenreise

Erstellt von am 18. September 2014 | Afrika, Namibia, Reiseberichte, Reiseberichte unserer Kunden

Sand – Steine – Wüste – Weite – Meer… Aber der Reihe nach

 

Zum 70. Geburtstag meines Mannes wollten wir uns einen Wunsch erfüllen und zusammen mit meiner Schwester und meinem Schwager eine Reise nach Namibia machen. Bereits ein Jahr davor diskutierten wir, machen wir es wie gewohnt auf eigene Faust oder schließen wir uns einer Gruppenreise an. Wir verbrachten einige Stunden am PC und wälzten Reisebücher, bis wir auf TerraVista aufmerksam wurden. Hier konnten wir unsere individuelle Tour zusammenstellen, Fragen stellen, abändern, bis wir unsere Wunschtour beisammen hatten. Folgend unser „Tagebuch“:

01. Tag, 30. Juli: Es ist endlich soweit! Unsere wunderschöne Namiba Mietwagenreise beginnt. Mit der SAA am Nachmittag Ankunft in Windhoek und Übernahme des Mietwagens mit samt den ausführlichen Reiseunterlagen von TerraVista. Unsere Unterkunft Haus Sonneneck liegt ruhig und doch zentral. Empfehlenswert ist das nahe gelegene urige Restaurant Joes Beerhouse.

Joes Beerhouse in Windhoek

Joes Beerhouse in Windhoek

02. Tag, 31. Juli: Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt wie den Tintenpalast, die alte Feste, das Reiterdenkmal und die evangelische Kirche, bevor es mit dem Mietwagen Richtung Kalahari-Wüste geht, wo wir die ersten roten Dünen und die ersten Wildtiere bestaunen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen wir die Kalahari Anib-Lodge, wo wir einen herrlichen Sonnenuntergang erleben.

In der Kalahari-Wüste

In der Kalahari-Wüste

03. Tag, 01. August: Auf Schotterpisten geht die Reise weiter zum Köcherbaumwald und zum „Spielplatz der Giganten“  (Steinformationen) – beides lohnenswerte Ziele, die man nicht auslassen darf. Das Canyon Roadhouse macht seinem Namen alle Ehre, soviel ausrangierte Autos und Kurioses, eine Lodge von ganz besonderer Art!

Das Canyon Roadhouse ist etwas ganz Besonderes

Das Canyon Roadhouse ist etwas ganz Besonderes

04. Tag, 02. August: Heute steht als Etappenziel der Fish-River-Canyon an. Unterwegs treffen wir auf Bergzebras. Der Blick vom Hauptaussichtspunkt in den Canyon ist einfach gigantisch. Nach einer kleinen Wanderung am Grat entlang, entschließen wir uns noch, nach Ai Ais zu fahren, was mit einer sagenhaften Gebirgslandschaft  belohnt wird, in der Klippspringer und eine Affenbande zu Hause sind und sich uns zeigen.

Grandioser Blick in den Fish-River Canyon

Grandioser Blick in den Fish-River Canyon

05. Tag, 03. August: Auf dem Weg zum nächsten Etappenziel machen wir einen Umweg und besichtigen in Bethanien das Schmeller Missionshaus. Die Lodge in Klein-Aus-Vista, das Desert Horse Inn, liegt wunderschön vor Bergen, die in der Morgensonne rot leuchten.  Am Morgen ist die Windschutzscheibe unseres Mietwagens gefroren, immerhin, es ist Winter.

06. Tag, 04. August: Heute unternehmen wir einen Ganztagesausflug zur Geisterstadt Kolmannkoppe (mit Führung), die allmählich im Sand versinkt. Unsere wunderschöne Namibia Mietwagenreise führt uns an den Atlantik, wo sich Flamingos tummeln, zur Diaz-Spitze und weiter nach Lüderitz, wo noch viele Bauten und Namen an die deutsche Kolonialzeit erinnern. Auf dem Rückweg haben wir Glück und sehen die Wildpferde von Garub weiden.

Die Wildpferde von Garub

Die Wildpferde von Garub

07. Tag, 05. August: Eine lange Strecke liegt vor uns, auf der Schloss Duwisib liegt, das ein deutscher Offizier zusammen mit seiner amerikanischen Gattin erbaute. Mitten in der Einsamkeit steht es wie eine Trutzburg. Es wird schon dunkel, als wir die Namib Desert Lodge erreichen und wir von der Juniorchefin den Tipp bekommen, die beiden Fenster auf der Ladefläche beim Fahren einen Spalt offen zu lassen, dann bekommt das Gepäck weniger Staub ab. Hätten wir mal früher wissen sollen.

08. Tag, 06. August: Heute stehen wir kurz nach 4.00 Uhr auf, um gleich bei Sonnenaufgang am Tor zum Sossusvlei zu sein. Und es lohnt sich, das Farbenspiel der Dünen ist unbeschreiblich schön und ein Spaziergang über die Dünen am Deadvlei beschert uns wunderschöne Aussichten. Absolut sehenswert ist auch der Sesrien Canyon in den man hinabsteigen kann.

Die Riesenduenen im Sossusvlei

Die Riesenduenen im Sossusvlei

09. + 10. Tag, 7. + 8. August: Über den Gaub- und Kuisebpass, wo wir öfters halten um die Landschaft zu bestaunen, geht die Straße weiter durch die Sandwüste nach Walvisbay und Swakopmund. Der Chefin des Intermezzo Gästehauses möchte ich für ihre Hilfsbereitschaft besonders danken, sie arrangierte eine Inspektion unseres Mietwagens und buchte für den nächsten Tag  einen Ausflug für uns durch die Mondlandschaft zum Welwitschia-Park. Hier zeigte uns ein ehemaliger deutscher Farmer, dass für viele „Wehwechen“ in der kargen Landschaft ein „Kräuterchen“ wächst. Spaß macht auch eine Tour mit einem Katamaran, und mit ein bisschen Glück (hatten wir) kommen  Robben und Pelikane an Bord zur Fütterung und Delfine schwimmen in Sichtweite vorbei. Am Abend sollte man unbedingt im Jetty 1905 (am Ende der Brücke) eine Fischplatte bestellen, sie ist vom Feinsten.

Ein Pelikan an Bord unserer Katamaran-Tour

Ein Pelikan an Bord unserer Katamaran-Tour

11. Tag, 09. August: Nach zwei Tagen im „südlichsten deutschen Seebad“ am Atlantik, geht unsere wunderschöne Namibia Mietwagenreise nun weiter Richtung Damaraland. Kurz nach Swakopmund liegt am Strand ein auf Grund gelaufenes Schiffswrack. Wir fahren zum Brandberg und besichtigen mit einem Guide die White Lady, eine weltberühmte Felsmalerei. Auf dem Weg zur Damara Mopane Lodge überquert plötzlich eine Gruppe Wüstenelefanten mit 2 Jungtieren die Straße. Auf dieser Lodge baut man selbst Gemüse an, das dann am Abend auf den Teller kommt.

Elefantenfamilie mit Jungtieren

Elefantenfamilie mit Jungtieren

12. Tag, 10. August: Heute warten einige Höhepunkte auf uns. Ein Guide macht uns auf den „Versteinerten Wald“ aufmerksam, aus Zentralafrika angeschwemmte Bäume, die  wie Steine wirken, dann die Felsmalereien von Twyfelfontein sowie die Orgelpfeifen nahe des verbrannten Berges. Besonders zu empfehlen ist der Besuch der Living Museums of Damara. Sinn ist, die Kultur der Damara zu zeigen und damit zu erhalten.

Die Kultur der Damara lebendig erzählt

Die Kultur der Damara lebendig erzählt

13. Tag, 11. August: Wir fahren einen Umweg zum Himbadorf nahe Kamaniab. Die Himbas leben nach einer ganz besonderen Philosophie und nach alter Tradition. Wir werden von einem Guide durch das Dorf geführt und er gibt uns Einblicke in das tägliche Geschehen. Sehr interessant! Auf der Weiterfahrt bieten sich frei laufende Giraffen als Fotomotiv an. Kurz vor dem Etosha Nationalpark beim Andersen Gate checken wir in der weitläufigen Etosha Safari-Lodge ein, mit herrlichem Ausblick!

Blick von der Etosha Safari Lodge

Blick von der Etosha Safari Lodge

14. Tag, 12. August: Heute sind wir schon früh auf den Beinen, damit wir schnell in den Etosha Nationalpark kommen. Gleich nach der Einfahrt sehen wir viele Zebras, Springböcke und später auch Giraffen. Sonst herrscht „Totenstille“, die Wasserlöcher sind ausgetrocknet.

15. Tag, 13. August: Neuer Tag, neues Glück? Wir fahren im Etosha-Nationalpark Richtung Osten und da: ein Nashorn, drei Löwen, riesige Zebra- sowie verschiedene Antilopenherden, Gnus und endlich auch Elefanten. Kurz vorher haben wir riesiges Glück, ein Spitzmaulnashorn greift plötzlich unseren Mietwagen an, das durch die Größe Gott sei Dank nicht umfällt. Beim 2. Stoß reißt der Spiegel aus der Verankerung und das Nashorn blutet. Aber wir können weiterfahren. Zwei Damen filmen mit ihrem Handy die Attacke als Beweis.

Antilopen im Etosha-Nationalpark

Antilopen im Etosha-Nationalpark

Wir sind heute besonders gespannt auf unser Nachtlager, denn es ist ein Bush Camp. Die Nasszelle ist gemauert, das Bett (mit Wärmflasche) steht unter einem Zelt. Eine ganz besondere Unterkunft mit stilvollem Dinner!

16. Tag, 14. August: Auf zum Waterberg, der mit seinen Abbrüchen wie in Falten gelegt wirkt. Wir machen Halt am wunderschön gelegenen Lake Otijikot, auf dessen Grund noch Waffen aus dem 1. Weltkrieg liegen sollen. Außerdem besichtigen wir noch die Cheetah Conservation, wo wir eine Fütterung der Raubkatzen erleben. Am Ende des Waterberg Massivs  liegt die Wabi-Lodge, die uns besonders gut gefällt. Sie besticht durch Bungalows, die geschmackvoll eingerichtet sind und in einem tollen Ambiente ein super leckeres Essen serviert.

17. Tag, 15. August: Am Vormittag unternehmen wir eine Wanderung am Waterberg, wo uns Warzenschweine begegnen. Für den Nachmittag haben wir uns zu einer Sundowner Safari am Waterberg angemeldet, die zum i-Tüpfelchen wird. Wir fahren mit einem Guide über die riesige Game-Lodge, machen Bekanntschaft mit einem fast zahmen Strauß, treffen auf Giraffen, verschiedene Arten von Antilopen und dann am Speichersee auf brave Nashörner und Flusspferde mit Jungen, die friedlich das ausgelegte Heu vertilgen und von uns nicht Notiz nehmen, während wir beim Sonnenuntergang mit einem Drink die Szene beobachten.

Flusspferd nahe der Wabi-Lodge

Flusspferd nahe der Wabi-Lodge

18. Tag, 16. August: Wir fahren zu einem der drei einzigen Weingüter Namibias, der Kristallkellerei, die aber sehr klein ist und neben einer Sorte Weiß- und Rotwein verschiedene Schnäpse anbietet. Auf die ausgeschriebene Vesperplatte müssen wir verzichten, denn es ist Samstag und das Personal hat frei. Auf dem Weg nach Windhoek geraten wir in eine Geschwindigkeitskontrolle. Strafe für zu schnelles Fahren eigentlich 1.500 NAD, aber mangels Währung ist der Polizist mit 850 NAD zufrieden. Kann er auch, denn wir erfahren, dass er es in die eigene Tasche steckt, denn bar darf gar nicht kassiert werden. Das Ende der Reise naht, es schließt sich der Kreis, die letzte Nacht verbringen wir wieder im Haus Sonneneck, wo unsere Rundreise begann.

Haus Sonneneck

Haus Sonneneck

19. Tag, 17. August: Am Nachmittag geht unser Flieger nach Johannesburg und von dort nach München.

 

Fazit: Namibia ist ein riesiges (der Tacho zeigt am Ende fast 6.000 km mehr an), dünn besiedeltes Land mit grandioser Landschaft und fröhlichen Menschen und auf jeden Fall eine Reise wert. Die Temperatur ist im August für eine Rundreise sehr angenehm. Nachts ist es zwar kalt, aber tagsüber sind es immer um die 25 – 28 Grad und täglich schien die Sonne.

Von TerraVista war alles bestens vorbereitet gewesen, die Lodges sehr gut ausgewählt und sind als Veranstalter wirklich zu empfehlen.

Ein Ehepaar aus Unterföhring

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