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Vielfältiges Namibia – unendliche Weiten, traumhafte Landschaften, spannende Safarifahrten …

Erstellt von am 28. Dezember 2016 | Afrika, Namibia, Reiseberichte

Als ich mich das erste Mal mit dem Reiseziel Namibia beschäftigte, dachte ich zuerst nur an die großen afrikanischen Tiere, die man hier in freier Wildbahn hautnah bestaunen kann. Doch Namibia hat weitaus mehr zu bieten: Facettenreiche Landschaften mit unendlicher Weite, historische Küstenstädtchen, faszinierende Urvölker wie die nomadischen Ovahimba und natürlich die artenreiche Tier- & Vogelwelt machen Namibia zu einem unglaublich vielseitigen, atemberaubenden Land. Die individuellste Art, Namibia zu bereisen, ist mit dem Mietwagen auf eigene Faust die Höhepunkte des Landes zu erkunden.

Giraffe

 

Wir haben während unserer spannenden Reiseroute dabei in vielen traumhaft schönen Safari-Lodges sowie in kleinen gemütlichen Gästefarmen übernachtet. Die besondere Lage mitten in der Natur machen Namibias Unterkünfte so besonders und einzigartig. Auch das ursprüngliche Leben der Farmer und ihre interessanten Geschichten, die sie gerne an ihre Gäste weitergeben, haben uns sehr gefesselt. Bei einem schmackhaften Abendessen am Lagerfeuer und einem süffigen Glas Wein oder Bier lässt sich ein erlebnisreicher Reisetag perfekt ausklingen …

Unsere Reise beginnt in der kleinen Hauptstadt Windhoek, von wo aus wir in die paprika-rote Kalahari-Wüste starten. Dabei überqueren wir den 23. Breitengrad des Springbocks und erreichen unsere heutige Safari-Lodge am Rande der Wüste. Hier wechseln wir erst einmal unser Gefährt und fahren mit Fahrrädern durch die Kalahari. Die Tour ist ein echtes Erlebnis und wir sehen unsere ersten afrikanischen Tiere  (wie Gnus, Oryx-Antilopen und Springböcke). Am Abend geht es dann mit einem Geländewagen und erfahrenem Reiseführer auf unsere erste Sundownerfahrt. Doch bevor die Sonne untergegangen ist, werden wir noch von einer imposanten Giraffen-Familie überrascht. Überwältigt von unserem neuen Afrikagefühl genießen wir die abendliche Stimmung bei einem kühlen Getränk (Sundowner) und wissen, dies ist eine ganz besondere Reise …

Am nächsten Morgen geht es für uns weiter Richtung Süden. Auf dem Weg zum Fish River Canyon machen wir einen Zwischenstopp beim Köcherbaumwald und bestaunen den Giants Playground. Auch wenn der Fish River Canyon nur der zweitgrößte Canyon der Welt ist, ist er für uns wirklich beeindruckend und wir genießen den weiten Blick in die Tiefe. Über eine Naturstraße fahren wir den Canyon entlang und halten für einen Fotostopp an den verschiedensten Aussichtspunkten.

Die Reise führt uns am Oranje entlang – dem Grenzfluss zu Südafrika. Nach einer längeren Fahrt über gut erhaltene Schotterpisten kommen wir in der kleinen Stadt namens „Aus“ an, die für seine hier beheimateten Wildpferde berühmt und bekannt ist.

Ein weiterer Reise-Höhepunkt ist ein Tagesausflug in das charmante Küsten­städt­chen Lüderitz mit Zwischenstopp in Kolmanskop. Die ehemalige Diamantenstadt Kolmanskop ist ein Zeugnis deutscher Kolonialzeit, welche nach dem Kaufmann Lüderitz benannt ist. Die heutige so genannte Geisterstadt Kolmanskop zeigt Bauten von Anfang des 20. Jahrhunderts und wir bekommen einen faszinierenden Einblick in das Leben zur Zeit des Diamantenabbaus.

Nach dieser spannenden Zeitreise führt uns unsere Route nun wieder Richtung Norden. Auf immer wechselnden Schotterpisten und asphaltierte Straßen, die allerdings sehr gut beschildert sind, reisen wir entspannt zu unserem nächsten Höhepunkt des Landes – das weltberühmte und viel fotografierte Sossusvlei mit seinen schier unglaublichen roten Riesen-Sanddünen.

Dünen im Sossusvlei

Heute heißt es früh aufstehen – doch es lohnt sich, denn ein ereignisreicher Tag mitten im heißen Sandmeer liegt vor uns. Von unserer wunderschönen Safari-Lodge lassen wir uns ein Frühstückspaket packen und starten in Richtung Sossusvlei. An genügend Trinkwasser und eine geeignete Kopfbedeckung haben wir auf jeden Fall gedacht, denn diese beiden Dinge sollten beim Aufstieg auf die Dünen keinesfalls fehlen. Am Eingang zum Sossusvlei müssen wir kurz warten, da dieser beliebte Ausflug natürlich auch andere Reisende anzieht. Das nahegelegene Death Vlei mit seinen abgestorbenen skurrilen Baum-Überresten ist auf jeden Fall auch einen Zwischenstopp wert. Nach einem tollen sonnig-heißen Tag und vielen Fotos auf der Kamera brauchen wir erst einmal eine Abkühlung und entspannen am Pool unserer wunderschönen Lodge.

Wir verlassen heute die trockene Sossusvlei-Region und begeben uns hoch an die kühlere Atlantikküste Richtung Swakopmund. Die uns hier erwartete angenehme Meeresbriese ist ein abwechslungsreicher Kontrast zur namibischen Wüste. Da wir hier etwas mehr Zeit eingeplant haben, stehen in den nächsten beiden Tagen zwei lohnenswerte Halbtages-Ausflüge auf unserem Programm. Es ist ratsam, diese Touren vorab schon daheim zu buchen, denn so ist unser Platz schon gesichert. Von Walvis Bay aus unternehmen wir einen interessanten Katamaran-Ausflug, wo wir nah am Boot Delfine, Robben und Pelikane bestaunen – und wer möchte, sogar auch füttern können. Denn der ein oder andere neugierige tierische Besucher kommt schon mal an Board. Zur Stärkung werden wir mittags mit einem bunten Meeresfrüchte-Buffet, kleinen Snacks und einem Gläschen Sekt verwöhnt.

Küstenstadt Swakopmund

Am frühen Nachmittag endet dann unser Boots-Ausflug und es bleibt noch genug Zeit, um die schöne Küstenstadt mit ihren deutschsprachigen Einflüssen zu erkunden. Die Straßen haben teilweise immer noch deutsche Namen wie „Südstrand“, es gibt einen Juwelier, einen kleinen Frisörladen und wenn man z.B. typisch Bayrisch essen möchte, lädt das „Brauhaus“ in der Innenstadt zum Verweilen ein. Hier wird man in akzentfreiem Deutsch bedient und kann aus traditionellen Gerichten etwas Schmackhaftes auswählen. Wer es lieber etwas landestypischer mag und gerne fangfrischen Fisch ist, der findet in Swakopmund erstklassige gemütliche Lokale mit einheimischer guter Küche. Am nächsten Morgen startete unser zweiter Ausflug mit dem originellen Wüsten-Experten Tommy, der mit seinem umfangreichen Wissen über die kleinen Lebewesen der Wüste und ihren Lebensraum diese Tour zu einem spannenden Ereignis machten.

Über das szenenreiche Damaraland führt uns unsere Reise nun in den tierreichen, berühmten Etosha Nationalpark. Gleich am Eingang kreuzen zahlreiche Giraffen, Impalas und Streifengnus unseren Weg. Doch hier gibt es an den zahlreichen Wasserlöchern viele weitere Tiere hautnah zu bestaunen. Zebraherden teilen ihren Platz mit den putzigen Warzenschweinen, den eleganten Oryx-Antilopen und den weit verbreiteten Springböcken. Wir beobachteten aber auch aus der Ferne ein Rudel Löwinnen und anmutende Geparden mit ihrem schlanken Körperbau. Die majestätischen Elefanten lassen es da deutlich gemütlicher angehen und sich von niemandem so schnell aus der Ruhe bringen. Wir konnten eine ganze Elefanten-Familie direkt im Park am Okaukuejo Wasserloch bestaunen und wollten hier gar nicht wieder aufbrechen.

Etosha Nationalpark

 

Die spannenden Safari-Tage vergingen viel zu schnell und auch unsere Namibia-Reise neigte sich dem Ende entgegen. Die wunderschönen Sonnenuntergänge am sternenklaren afrikanischen Himmel und die beruhigende Stille werden wir ebenso wie die vielen weiteren Höhepunkte des Landes sicher noch lange in toller Erinnerung behalten …

Eine persönliche, fachkundige Beratung vom Namibia-Experten ist immer lohnens­wert. Auf der Homepage: www.namibia-reise.de stehen viele spannende Touren bereit, die traumhafte Reise-Erlebnisse versprechen.

Hima Junge

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