Reisebeschreibung
Auf dieser 14-tägigen Selbstfahrereise entdecken Sie das wilde und tierreiche Botswana. Dort kann man die größten freilebenden Wildherden Afrikas beobachten, deren Lebenswelt sich aus dem Gegensatz von Sand, Savanne und Wasser definiert. Genießen Sie die Ursprünglichkeit des Landes. Auf einer Fläche, die etwas größer ist als Deutschland, leben zwischen der Kalahari im Westen und dem Limpopo-Fluss im Osten nur ca. 2 Millionen Menschen. Die unendliche Weite, Tierwelt und Unberührtheit, v. a. im Westen, im Zentrum sowie im Okavango Delta, ist für Reisende besonders reizvoll. Am Anfang der Reise besichtigen Sie die mächtigen Viktoria Wasserfälle bevor Sie dann von Kasane aus Ihre Selbstfahrerreise beginnen. Auf ins Abenteuer Botswana!
Reisehöhepunkte
- Tosende Viktoria Wasserfälle
- Tierreichtum des Chobe Nationalparks
- Erkundung des Sambesi Streifens
- Kontrastreicher Nkasa Lupala & Mudumu Nationalpark in Namibia
- Atemberaubendes Okavango Delta
Routenkarte
Wir benutzen Drittanbieter, um Kartenmaterial einzubinden.
Diese können persönliche Daten über Ihre Aktivitäten sammeln. Bitte beachten Sie die Details und geben Sie Ihre Einstimmung.
Reiseverlauf im Überblick
- 1. Tag Anreise
- 2. Tag Victoria Falls
- 3. – 5. Tag Erkundung der Chobe River Front
- 6. – 7. Tag Fahrt in den Nkasa Lupala & Mudumu Nationalpark in Namibia
- 8. Tag Erkundung der Sambesi Region
- 9. – 10. Tag Okavango Panhandle
- 11. Tag Fahrt nach Maun
- 12. – 13. Tag Erkundung des Okavango Deltas
- 14. Tag Abschied in Maun und Rückflug
Enthaltene Leistungen
- Übernachtung in wunderschönen eigens für Sie ausgewählten Gästehäusern, Safari-Lodges und Camps
- Mahlzeiten laut Reiseverlauf
- Mietwagen Toyota Hilux 4x4 oder ähnliches Modell von Europcar inkl. Vollkaskoversicherung
- Persönliche Routenplanung, Karten, Ausflugstipps, etc.
- Transfers lt. Reiseverlauf
- Aktivitäten lt. Reiseverlauf
- Reisepreissicherungsschein
- TerraVista-Infopaket
Wunschleistungen
- Grenzüberschreitungsgebühr nach Namibia
- Einweggebühr für den Mietwagen
- Eintritt Viktoria Fälle
- Visumskosten Simbabwe
- Visumskosten Namibia
- Extra Mahlzeiten und Getränke
- Interkontinentalflüge
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
- Reiseversicherung (wir empfehlen eine Reisekostenrücktrittsversicherung Vollschutz und eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport unseres Partners der Allianz Travel)
- Weitere Wunschausflüge vor Ort
Hinweise:
- Alternative Unterkünfte gleichen oder ähnlichen Standards werden ebenfalls genutzt, wenn einmal ein Hotel, eine Lodge oder Gästefarm bereits ausgebucht sein sollte!
Termine
Preis pro Person im Doppelzimmer: ab 4.570,- Euro
Einzelzimmerzuschlag: ab 1.440,- Euro
Aufpreis Khwai Gästehaus per Mietwagen: ab 276,- Euro
Aufpreis Okavango Delta per Kleinflugzeug: ab 1.670,- Euro
Preise unter Vorbehalt und abhängig von der Reisesaison und den verfügbaren Unterkünften.
Termine: Ganzjährig zum Wunschtermin buchbar.
Reiseverlauf im Detail
Anreise
Herzlich willkommen in Victoria Falls, Simbabwe. Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie dort abgeholt und zu Ihrem Hotel, welches nur wenige Minuten von den berühmten Wasserfällen entfernt ist, gefahren. Die Viktoria Wasserfälle gehören seit 1989 zum UNESCO Weltnaturerbe und sind die breitesten durchgehenden Wasserfälle der Erde. Der Sambesi stürzt ca. 110 m tief die Felswände hinab und das auf einer Breite von 1708 m. Die einheimischen Kololo nennen den Wasserfall „Mosi-oa-Tunya“, was auf Deutsch „donnernder Rauch“ bedeutet. Denn oftmals sprüht der Wasser-Sprühnebel bis auf eine Höhe von ca. 300 Metern in die Luft. Die Wasserfälle bilden eine natürliche Grenze zwischen Simbabwe und Sambia und können von beiden Ländern aus gut besichtigt werden. Die Vorfreude auf den morgigen Tag kann beginnen! (F/-/-)
- Unterkunft: Phezulu Gästelodge
Victoria Falls
Der heutige Tag steht Ihnen frei zur Verfügung. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Wasserfälle zu besichtigen, sei es per Helikopter aus der Luft, bei einem Spaziergang zu den vielen Aussichtspunkten entlang eines Wanderweges oder bei einer entspannten Bootsfahrt auf dem Sambesi zum Sonnenuntergang, während sich das schwindende Sonnenlicht in der fernen Gischt des Wasserfalls bricht. Etwas Entspannung finden Sie beim Teetrinken in kolonialer Umgebung oder wenn Sie es doch etwas aufregender mögen, dann wagen Sie doch einen Bungeesprung von einer Brücke. In Victoria Falls wird es weder dem Adrenalinjunkie noch dem Besucher mit etwas schwächeren Nerven selbst nach mehreren Tagen nicht langweilig. Ihre Unterkunft, die Ilala Lodge, befindet sich nur zehn Gehminuten von den Viktoriafällen entfernt und ganz in der Nähe des Stadtzentrums von Victoria Falls. Wilde Tiere werden oft auf der Grünfläche gesichtet, da der Nationalpark direkt an das Anwesen angrenzt. (F/-/-)
- Unterkunft: Phezulu Gästelodge
am gleichen Ort
Erkundung der Chobe River Front
Sie werden aus Victoria Falls abgeholt und mit einem Sammeltransfer nach Kasane zu Ihrer Unterkunft gefahren.
An den nächsten Tagen nehmen Sie an Pirschfahrten von Ihrer Lodge aus teil und haben die Möglichkeit viele Tiere zu beobachten. Im Bereich der Chobe River Front finden Sie die höchste Konzentration an Elefanten pro Quadratkilometer auf der gesamten Welt. Der Chobe ist nicht nur ein wunderbarer Einstieg für eine Botswana-Safari, die Gegend bietet auch für den Safari-Connaisseur einige Tiere, die sich nur selten zeigen. Die Rappenantilope, einige Juwelen auf der Wunschliste vieler Vogelliebhaber und auch ein paar ruhige, abgelegene Ecken, die zum Entdecken einladen.
Nachmittags nehmen Sie an Bootsfahrten teil und können sich auf weitere spannende Tierbeobachtungen vom Wasser aus freuen. Oftmals tummeln sich hunderte von Flusspferden und Kaffernbüffel im und am Wasser. (F/-/A)
- Unterkunft: Chobe Safari Lodge
Fahrt in den Nkasa Lupala & Mudumu Nationalpark in Namibia
Sie werden zum Flughafen von Kasane gebracht und übernehmen dort Ihren Mietwagen. Anschließend überqueren Sie die Grenze nach Namibia und erreichen den Nkasa Lupala und den Mudumu Nationalpark in Namibia, welche Sie heute und morgen erkunden können. Da die Straßenverhältnisse dort nicht sehr gut sind, hilft es Ihnen, wenn Sie bereits Allraderfahrung haben. Der Mudumu Nationalpark liegt in der Sambesi Region im Nordosten Namibias. Im Westen wird der Park vom Kwando Fluss begrenzt. Im Norden befindet sich eine trockene Landschaft geprägt von Mopane Bäumen, wohingegen der südliche Teil des Parks eher feuchtes Sumpfgebiet ist. Hier finden Sie Flussläufe des Linyanti, Reetinseln und Marschland. Der Mudumu-Nationalpark ist sehr wildreich und schenkt über 430 Vogelarten Lebensraum.[nbsp] Außerdem leben hier neben Löwen und Elefanten auch Krokodile, Flusspferde, Zebras, seltene Antilopen.[nbsp]Sie können den Park nur mit einem Geländewagen oder per Boot erkunden.
Der Nkasa Lupala (ehemals Mamili Nationalpark) ist mit seinen 320km² das größte Feuchtgebiet Namibias. Wegen seiner Lage zwischen den Inseln Lupala und Nkasa im Kwando (oder auch Linyanti) ist er das weitläufigste Feuchtgebiet des Landes. Das ganze Areal ist durchzogen von Kanälen, Rietgrasinseln und Totarmseen. Es herrscht ein tropisches Klima. Sie finden hier vorzugsweise Tiere, die sich mit immer wiederkehrenden Überflutungen zurechtgefunden haben, wie die Sumpfantilopen, die Moorantilopen und die Wasserböcke. Der Besuch des Nkasa Lupala Nationalparks ist stark von den Jahreszeiten abhängig; kann der Park während der Trockenzeit mit dem Geländewagen erkundet werden, ist eine Tour während und kurz nach der Regenzeit – also etwa von Dezember bis Mai – unmöglich; dann sind bis zu 80 % des Areals geflutet und die Inseln sind nicht erreichbar. (F/-/-)
- Unterkunft: Camp Kwando
Erkundung der Sambesi Region
Heute fahren Sie durch den Sambesi Streifen (ehemals Caprivi Streifen) nach Divundu. Ihre Unterkunft liegt am Rande des Okavango Flusses. Der Sambesi Streifen im Nordosten Namibias zählt durch seinen Wasserreichtum zu den Gebieten mit dem größten Tierreichtum des gesamten südlichen Afrikas. Im westlichen Sambesi Streifen finden Sie den Bwabwata Nationalpark welcher 2002 errichtet wurde und die ehemaligen Naturschutzgebiete des Caprivi Game Parks und des Mahango Game Parks umfasst. Die gesamte Region des West-Caprivi wurde zum Schutzgebiet deklariert. Mit der botswanischen Regierung wurde ausgehandelt, dass dieser Park nicht durch Zäune eingegrenzt wird, weshalb es zu stetigem Wildwechsel kommt. Dies hatte auch zur Folge, dass die ansässigen Farmer kein Vieh halten dürfen, jedoch werden sie an den Tourismuseinnahmen beteiligt. Eines der landschaftlichen Highlights im westlichen Teil der Kavango & Sambesi Region sind die Stromschnellen der Popa Falls. Ursprung der Stromschnellen ist der Okavango River, der an dieser Stelle mehr als einen Kilometer breit ist und ein vier Meter hohes Felsenriff aus Quarzitgestein in seinem Flussbett durchbricht. Besonders bei niedrigem Wasserstand sind die Stromschnellen sehr beeindruckend.
Die Landschaft um die Popa Falls kann nicht anders als paradiesisch bezeichnet werden. Ihre Unterkunft befindet sich nur 2 km westlich der Popa Wasserfälle. (F/-/-)
- Unterkunft: Nunda River Lodge
Okavango Panhandle
Ihre Selbstfahrereise bringt Sie heute an den sogenannten „Pfannenstiel“ des Okavango Deltas. [nbsp]Bevor sich der Okavango Fluss in seine bekannte Deltaform auffächert, fließt er zwischen steilen Ufern hindurch, welche durch parallele Erdaufwerfungen gebildet werden. Dieser Kanal ist generell als „Pan Handle" (Pfannenstiel) bekannt, da das Delta die Form einer gigantischen Bratpfanne besitzt, welche in der Hitze der Kalahari schmort. Das ganzjährig verfügbare Wasser hat das Wachstum von Dörfern entlang des Flusses begünstigt. Die Natur bietet außergewöhnlich gute Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung, eine gewaltige Flusspferdpopulation und einige der größten Krokodile die es gibt. Generell aber gibt es weniger Tiere als weiter südlich im Delta. Der Schwerpunkt der Region liegt auf Wasseraktivitäten - wie Motorbootfahrten und Fischen. Das Gewässer des Pfannenstiels ist berühmt für seine Tigerfische. Jährlich findet hier ein bedeutendes Naturspektakel statt. Denn von August bis Oktober wandern hunderte von Afrikanischen Raubwelsen in das Delta und durch das Schlagen ihrer Körper auf die Papyrus-Schilfpflanzen treiben sie große Mengen von Futterfischen in den Hauptstrom ein.
Der Pan Handle liegt unweit des berühmten Weltkulturerbe Tsodilo Hills. Diese sind das spirituelle Zentrum der San und Bantu Menschen und weisen eine große Zahl gut erhaltener Felsmalereien auf. In dem kleinen Museum findet man ortsansässige Führer für eine individuelle Tour durch das Gebiet. (F/-/A)
- Unterkunft: Guma Lagoon Camp
Fahrt nach Maun
An diesem Reisetag fahren Sie weiter nach Maun, dem Ausgangspunkt für Erkundungen des Okavango Deltas. Maun's Name findet seinen Ursprung in der San Sprache, und bedeutet so viel wie "der Ort des Schilfrohrs". Maun dient als administratives Zentrum des Ngamilandes und ist bekannt als "Grenzstadt", als "Tor zum Okavango Delta und zum Moremi Wildreservat", da die meisten Touristen auf ihrem Weg zu diesen Regionen durch Maun kommen. Die Stadt gilt als eine der am schnellsten wachsenden Städte Botswanas mit einem der geschäftigsten Flughäfen in Afrika, behält aber trotzdem immer noch seinen alten, traditionellen und dorfmäßigen Charakter. Maun ist nicht für seine Schönheit berühmt, immer noch prägen Hütten aus Lehm und Schilfrohr sowie Eselkarren und spazierende Kuhherden das Stadtbild. Auf der anderen Seite gibt es in Maun aber auch zahlreiche Hotels, Lodges, Frühstückspensionen, Einkaufsstraßen, Postbüros, ein Museum und ein großes Krankenhaus.
Die Stadt ist das Zentrum von Botswanas Safariindustrie. Hier findet man Reiseveranstalter, mobile Safariunternehmen und Flugchartergesellschaften. Die Safariunternehmen bieten Ausflüge in das Okavango-Delta und die nahegelegen Parks wie Moremi, Khwai, Savute, Makgadikgadi, Chobe, Nxai Pan, sowie zum Weltkulturerbe Tsodilo Hills an. (F/-/-)
- Unterkunft: Thamalakane River Lodge
Erkundung des Okavango Deltas
Diese Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie die Gelegenheit beispielsweise für einen Tagesausflug mit dem Mietwagen in das Moremi Wildreservat oder in das Khwai Konzessionsgebiet. Auch ein Rundflug im Kleinflugzeug oder Helikopter ist ein ganz besonderes Erlebnis und eröffnet Ihnen faszinierende Ausblicke auf das Okavango Delta aus der Vogelperspektive. (F/-/-)
Wenn Sie die Natur besonders intensiv erleben und möglichst nah an der Wildnis sein möchten, empfehlen wir Ihnen, mit dem Mietwagen in das Khwai Konzessionsgebiet zu fahren und dort im Khwai Gästehaus zu übernachten (gegen Aufpreis). Zahlreiche Aktivitäten wie geführte Pirschfahrten und Mokorofahrten sind bereits im Aufenthalt inkludiert. Entscheiden Sie sich für eine Übernachtung in Khwai, empfehlen wir Ihnen, zum Abschluss Ihrer Reise noch eine Nacht in Maun einzuplanen. So können Sie ganz entspannt und ohne Zeitdruck Ihren Heimflug antreten. (F/M/A)
Möchten Sie die Abgeschiedenheit und einzigartige Landschaft des Okavango Deltas besonders intensiv erleben, empfehlen wir Ihnen eine Flugsafari nach Moremi. In Maun steigen Sie in ein Kleinflugzeug, das Sie direkt in die malerische Landschaft des Okavango Deltas bringt – genauer gesagt auf die Insel Ntswi zum Moremi Crossing Camp (gegen Aufpreis).
Erst aus der Luft eröffnet sich die ganze Dimension dieses faszinierenden Binnendeltas. Aus der Vogelperspektive lassen sich die zahlreichen Flussarme, Kanäle und Wasserflächen erkennen, durch die sich der Okavango seinen Weg durch das sandige Gebiet der nördlichen Kalahari bahnt. Mit etwas Glück können Sie bereits während des Fluges Krokodile entlang der Ufer entdecken.
Verbringen Sie die kommenden zwei Tage inmitten der unberührten Natur des Deltas und genießen Sie die Ruhe und Abgeschiedenheit dieser besonderen Landschaft. Bei verschiedenen Aktivitäten haben Sie die Möglichkeit, die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt hautnah zu erleben. Unternehmen Sie beispielsweise eine Mokorofahrt in einem traditionellen Einbaum-Boot, das von einem sogenannten Poler durch die Wasserwege des Deltas gesteuert wird. Mit einer langen Stange stößt er sich am Grund der flachen Wasserläufe ab und gleitet so lautlos durch die Landschaft.
Wasserlilien und andere typische Pflanzen säumen die Ufer, während Sie die beeindruckende Vielfalt der Vogelwelt beobachten können. Mit etwas Glück begegnen Ihnen dabei auch Flusspferde. Lehnen Sie sich zurück, lassen Sie die Ruhe des Deltas auf sich wirken und genießen Sie unvergessliche Eindrücke, die Ihre Botswana-Selbstfahrerreise auf besondere Weise bereichern. (F/M/A)
- Unterkunft: Thamalakane River Lodge
- Unterkunft: Khwai Gästehaus
- Unterkunft: Moremi Crossing
Abschied in Maun und Rückflug
Nach dem Frühstück geben Sie den Mietwagen in Maun wieder ab und treten von dort mit vielen Eindrücken und Erinnerungen im Gepäck Ihren Heimflug an.
Ihre Ansprechpartnerin
Für Ihre Fragen und Wünsche stehen wir Ihnen persönlich zur Verfügung.
Hallo, ich bin Johanna Numberger
Ihre Afrika Reise-Expertin